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Einige Pressestimmen
 
WISMAR-ZEITUNG, 21.01.2010


Italien-Freunde hielten Rückschau

...nach einem zünftigen italienischen Büfett vom Restaurant "Lübsche Thorweide" und den passenden Weinen überraschten "Die Kompromisten", alias Gunnar Rieck und Karl-Heinz Saleh mit mediterranen Klängen, hatten dann aber auch Weihnachtliches im Notenkoffer...

Ines Raum

 
SÜDKURIER, 20.07.2009


Frech und ohne Kompromisse

die Kompromisten unterhalten im Erzinger Durchzug mit Tango und Musette

...In Urlaubsstimmung kam die Zuhörerschaft in der Bahnhofskneipe bei argentinischen Tango- und französischen Chanson-Melodien. Bei teilweise verswingten irischen Melodien und Tänzen hätte laut Saleh normalerweise getanzt werden dürfen. Doch das bequeme Volk konzentrierte sich lieber sitzend auf die vollen Gitarrenklänge und das Akkordeonspiel von Gunnar Rieck. Wer sich über die vollen Bass-Töne wunderte, wurde von Saleh bald aufgeklärt: „Der Bass kommt aus dem Akkordeon. Das war ganz schön teuer, sag ich euch.“Wenn sich die beiden Ausnahmekünstler durch Sprüche wie „Der eine spielt falsch, der andere nicht richtig, aber das ist nicht wichtig“ immer wieder aufs Korn nahmen, wurden die Lachmuskeln der Zuhörer trainiert.
... gab es nach lautstarkem Applaus drei Zugaben, bei denen die Kompromisten“ in berauschenden Geschwindigkeiten im wahrsten Sinne des Wortes nochmals Gas gegeben haben.

Antje Wolf

 
NEUE PRESSE Coburg, 17.03.2009
Neue Presse Coburg vom 17.03.2009

Von Leichtigkeit und Lebensfreude
Eine musikalische Weltreise

Unnersdorf – Im Dreivierteltakt und rhythmisch leicht mit französischen Musette-Walzern ging‘s los. Man fühlte sich sofort in die gefühlsreiche Welt eines alten französischen Filmes versetzt oder war an den Kultfilm „Die fabelhafte Welt der Amelie“ erinnert...
Der erste „Block“ in der Linde nahm das Publikum mit auf die Reise nach Frankreich und Argentinien. Vor jedem Set ein frivoler Limerick in Gedichtform, mit dem auf die Lieder eingestimmt wurde. „Musette du Port“ (Hafen- Musette), so einer der gespielten Titel, lebendig, voll sprühender Lebensfreude und auch Fernweh. In Gedanken steht man an irgendeinem Hafen, schaut aufs Meer und ist schon auf der großen Reise, so wie Gunnar Rieck, der diese Lieder komponiert und arrangiert hat und aus der schönen Hafenstadt Wismar kommt.
Nach der Pause ging die Reise weiter nach Irland, nach Dublin („Dublin Town“, „Irish Flower“) und wieder an eine romantische Bucht: die „Galway Bay“. Gefühlvoll und voller Hingabe an sein Akkordeon, spielte Rieck unter der Begleitung von Saleh eigene Kompositionen inspiriert von irischer Folkore...

Gerti Gründel

 
OSTSEE-ANZEIGER, 18.02.2009
Ostsee-Anzeiger vom 18.02.09

Eine Weltreise ohne Karte und Kompass
Musikalischer Pfeffer auf der "Kogge"

Wismar – So etwas kann man zur kalten Jahreszeit jetzt öfter erlebe: Ohne sich einen Zentimeter von der Kaikante weg zu bewegen, startet die Poeler Kogge zu einer Weltreise. Ohne fahrlässig zu handel, gibt Käpt'n Peter Samulewitz das Ruder aus der Hand un übernimmt stattdessen als Smutje die Kombüse...
Das Ruder übernehmen derweil Gunnar Rieck und Karl-Heinz Saleh als nautische "Blindgänger", dazu noch ohne Karte und Kompass...
Die Weltreise ist natürlich keine nautische, sondern eine virtuelle, dafür aber musikalisch stark gepfefferte.
Ab geht es nach Paris, das zwar nicht an der See liegt, dafür aber herrliche Tänze wie Musette-Walzer hat. Dann quer über den Atlantik nach Argentinien, wo der Tango, in Europa aus der Mode, immer noch sein Zuhause hat. Retour über den Atlantik, dorthin wo man zur "Garmoschka" russischer Seele schwermütige Melodien singt. Wieder zurück zum Atlantik zur grünen Insel Irland, wo beide Steuerleute meist am längsten vor Anker gehen...
An Deck der Kogge sorgt Martina Siem im zünftigen Kostüm dafür, dass zur Musik mit Folk und heißen Reels keine Kehle darben muss. Eigenhändige Melodien rund um den Erdball fließen Gunnar Rieck, der wohl zu Wismars begabtesten Autodidakten gehört, inspieriert durch Folklore von an solchen Abenden "besuchten" Ländern mit Eleganz und Lässigkeit aus der Feder und bringt sie auch zu Papier, so dass es Karl-Heinz Saleh als Profi-Gitarrist ein Leichtes ist, passende Arrangements zu notieren. Doch meist büxt er vom Blatt in virtuose freie Improvisation aus, die ihm so schnell keiner nachmacht.
"In 80 Tagen um die Welt, das kennt man von Jules Verne, aber in zwei Stunden um den Globus, so was gibt's nur auf der Poeler Kogge, wenn wir das Duo Rieck/Saleh an Bord haben", bringt Joachim Müller vom Förderverein der Kogge gezielte Eigenwerbung an...
Übrigens, manche Lieder solcher Abende kann man auch erleben, wenn beide Musikanten bei Landgang in einem anderen ihrer Projekte dan "Roten Mohn" pflücken.

Helmuth Vogt

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
REFERENZEN